Julien Rehberg erlebte beim Auftakt der NASCAR Euro Series 2026 auf dem Circuit Ricardo Tormo eine Achterbahn der Gefühle – Nach einem Crash am Samstag folgte sein bisher bestes Ergebnis am Sonntag
„Ich habe mich sehr auf Valencia gefreut“, sagt Julien Rehberg gegenüber Leadlap.de nach dem Auftakt der NASCAR Euro Series 2026 in Spanien. Der Deutsche aus Haltern am See bestätigte erst spät seine Teilnahme in der V8GP-Serie und musste sich rasant auf das erste Rennwochenende vorbereiten. In den Rennen erlebte Rehberg dann eine wilde Achterbahn der Gefühle.
Bevor er erstmals die grüne Flagge für die Saison 2026 sah, ging es in der Garage schon heiß her, wie der Fahrer von Rehberg + Bremotion Racing berichtet: „Wir sind ein bisschen durchwachsen gestartet, weil wir mit dem alten Getriebe gefahren sind und dann am Freitag noch schnell auf das neue Getriebe gewechselt sind, weil das alte Getriebe im Vergleich zum Neuen deutlich schlechter ist.“
Im Qualifying verpasste Rehberg das Q2 und musste sich mit Platz 14 zufrieden geben. „Ich hatte wenig Training Freitag und Donnerstag, daher war das okay“, sagt er. Auf das erste Rennen am Samstag freute sich der Deutsche sehr, doch nach nur zwei Kurven wich die Freude dem Frust. Rehberg wurde in einen Massencrash verwickelt, der durch einen Kontakt zwischen Vladimiros Tziortzis und Fabrizio Armetta ausgelöst wurde.

„Ich konnte leider nicht mehr ausweichen, bin nicht mehr vorbeigekommen“, sagt er. „Das Auto war kaputt und ich musste es abstellen. Das hieß für mich, dass ich im zweiten Rennen vom letzten Platz losfahren musste. Da war natürlich die Stimmung ein bisschen geknickt bei mir und ich habe auch nicht viel erwartet im zweiten Rennen. Ich habe mir einfach nur erhofft, einfach anzukommen – ein Top 15 wäre super gewesen.“
Doch im zweiten Rennen machte Rehberg alles richtig: Er hielt sich beim Start aus allen Scherereien heraus und arbeitete sich im Laufe des V8GP-Rennens stetig nach vorne. „Dass ich am Ende dann auf Platz fünf gelandet bin, damit hat keiner gerechnet“, freut er sich. „Ich hätte auch niemals damit gerechnet. Ich bin natürlich super glücklich drüber, dass ich sehe, dass ich diese Pace habe, vorne mitzufahren.“
„Schade war es, dass wir im ersten Rennen des Wochenendes ausgeschieden sind, aber sei’s drum, das nächste Rennen wird hoffentlich besser. Es war trotzdem ein sehr, sehr schönes Wochenende.“ In der Gesamtwertung liegt Rehberg nach zwei Rennen auf Platz zwölf und Rang fünf in der Junior Trophy für Fahrer bis 25 Jahren. Der nächste Halt der NASCAR Euro Series ist der Circuit Paul Ricard in Frankreich am 23. und 24. Mai.
Quelle: Leadlap.de



